Era

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Eraavatar.jpg On Nar Shaddaa since Oktober 2005...

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Spezies: Wookiee
Geschlecht: Männlich
Alter: 29 Jahre
Größe: 212 cm
Heimatwelt: Kashyyyk
Level: 117
Rang: Eingeweiht

ehemaliger Meister: Liggio
Padawan-Schüler: Marc Shavando
ehemalige Padawane:
Es existieren
keine Erinnerungen
mehr an die Padawane
vergangener Tage

Meister in folgenden Machtfähigkeiten:

Fthun.gif Force Thunder Bolt
Fdrai.gif Force Drain

Adept in folgenden Machtfähigkeiten:

Fseei.gif Force Seeing
Frage.gif Force Rage


Gegenstände

Das Vibro des Meister Era, gefunden vor langer Zeit, an einem unbekannten Ort.
W vibro1.jpg
Schaden: 78 - 105

Über weitere Gegenstände - weder über jene an seinen Fingern, noch über jene in seinem Lager - ist nichts bekannt.
Gerüchte von mächtigen und seltenen Gegenständen machen die Runde, aber was davon wahr ist, das weiß nur Meister Era selber...

Charaktergeschichte

Kapitel 1: Kindheit und Jugend

Es war ein stürmischer Tag, als ich das Licht der Welt erblickte. 10 Jahre vor der Schlacht auf Kashyyyk. Meine Mutter hielt mich mollig-warm in ihren großen Armen, sodass ihr Fell wie ein Bett für mich war. Ich hatte eine sorgenfreie Kindheit, denn damals war Kashyyyk noch unbekannt und nur selten kamen Fremde aus anderen Welten und Galaxien zu uns. Doch bald wurde das Imperium auf uns aufmerksam. Sie stürmten mit einer großen Armee auf unseren Planeten und versuchten meine Rasse gefangen zu nehmen. Meine Familie und ich versteckten uns auf unserem riesigen Wroshyrbaum, die Art Bäume, die es nur auf Kashyyyk gibt. Doch wir konnten dem Imperium nichts entgegensetzen - sie töteten meinen Vater, der versuchte uns zu verteidigen, allerdings gegen ihre Blaster hatte er und tausend andere Wookiees keine Chance Sie nahmen mich und meine Mutter als Sklaven und wir mussten für das Imperium arbeiten. Von dem Tag an, als mein Vater getötet und meine Heimat zerstört wurde, schwor ich Rache, jedoch damals war es aussichtslos etwas gegen das Imperium entgegenzusetzen. Schon bald war der kleine Era nicht mehr so klein. Ich wuchs stetig und nach 10 Jahren in Gefangenschaft hatte ich eine stattliche Größe von über 200 cm! Durch die harte Arbeit, die ich verrichten musste, wuchsen mir starke, kräftige Muskeln und immer häufiger tat ich nicht das, was man von mir verlangte. Dies führte dazu, dass man mir immer schwerere Arbeiten zuteilte. Aber dennoch übte ich mich in gehorsam, um vielleicht eines Tages zu fliehen.

Meine Mutter starb nach 5 Jahren Gefangenschaft - sie hielt einfach nicht mehr den Strapazen stand und ich dachte schon selbt darüber nach mich umzubringen. Aber dann kamen die Erinnerungen an den Tag zurück, an dem alles begann. Als das Imperium den ruhigen, grünen Planeten Kahsyyyk attackierte und wir alle aufgeregt und panisch in Shyriiwook, der Sprache der Wookiees, schrieen. Ich dachte an diesen Tag und an das, was ich geschworen hatte und dies half mir in schweren Stunden. Um nicht in der Sklaverei unterzugehen legte ich mir mein eigenes Motto zu: "Was mich nicht umbringt, macht mich stark". Oft als ich am Boden war, fiel es mir ein und ich fasste neuen Mut.

Ich war weiterhin ein zuverlässiger Sklave und erhielt so auch Respekt bei meinem Herren. Mein Herr war ein Hutte - an den Namen erinner ich mich nicht mehr - und organisierte die Podrennen auf Malastare, weshalb auch ich dort lebte. Er hat anscheinend in den 10 Jahren viel Vertrauen in mich gesammelt, denn er schickte mich nach Coruscant, um dort etwas für ihn zu erledigen. An diesem Tag änderte sich alles! Ich überlegte lange und entschied unterzutauchen, während ich in Coruscant eigentlich einen Auftrag für meinen Herren erledigen sollte. In den vielen Ebenen von Coruscant, einem Planet, der von einer einzigen Stadt bedeckt ist, konnte ich leicht untertauchen. Mich faszinierten die vielen Geschäfte, die merkwürdigen Spezien und die zweilichtigen Kreaturen die an jeder Ecke ihr Unwesen trieben. Ich schlug mich mehr schlecht als recht durch, denn als Wookiee hatte man es nicht leicht. Mit ein paar Botengängen für unbekannte Auftraggeber verdiente ich meinen Lebensunterhalt. Eines Tages schlenderte ich wieder über die unteren Ebenen Coruscants, doch diesmal war es ruhiger, als sonst. Wenige Leute kamen mir entgegen und schließlich gar keine mehr. Als ich begriff was passierte wurde ich auch schon eingekesselt von mehreren Trandoshanern. Ich begriff schnell, dass sie hinter dem mir unbekannten Gegenstand her sind, dass ich in dieser Ebene abgeben sollte. Mir war nicht bewusst, dass es wertvoll war - und meinem Auftraggeber scheinbar auch nicht. Jedenfalls griffen sie mich an und wehren konnte ich mich auch nicht. Ich spürte nur noch die Schläge auf meinem Körper und schließlich hörte ich es Surren, allerdings war ich zu schwach um aufzublicken und schließlich fiel ich in Ohnmacht. Ich wachte in einem weißen Raum auf und wurde durch helles Licht geblendet. Eine schlanke Gestalt betrat das Zimmer. Man erzählte mir, ich sei in Sicherheit und solle mich nicht fürchten. Man hatte mich verarztet und langsam schaute ich mich um. "Wo bin ich", fragte ich die Gestalt. "Du bist im Krankenflügel des Jedi Tempels", war die Antwort. Plötzlich war ich sehr aufgeregt, denn von Jedi hatte ich bisher nur gehört und nur wenige auf Kashyyyk in der Schlacht gesehen. Ich wollte schon immer so stark sein wie ein Jedi. Die Gestalt erzählte mir, was passiert sei und dass ich von Luminara Unduli, einer Jedi Meisterin des Ordens, gerettet worden war. Sie spürte mein Potenzial die Macht zu nutzen und nahm mich mit in den Tempel. Da ich schon älter war als normale Jünglinge, sollte ich sofort einem Meister unterstellt werden, solange ich bereit war mein eigenes früheres Leben aufzugeben. Das war allerdings kein Problem für mich. So wurde ich zum Ausbildungstempel auf Nar Shaddaa gebracht, wo meine Ausbildung begann.


Kapitel 2: Ausbildung

Der Raumgleiter landete auf dem Schmuglermond und man führte mich zur Jedi-Aubsildungsstätte. Dort angelangt kam ich mit anderen Neulingen in eine kleine Halle, die aus Stein gebaut und schlicht verziert wurde. Uns wurden dort die neuen Meister zugeteilt, die uns ausbilden und begleiten sollten. Schließlich blieb nur noch ich übrig. Die anderen verließen schon die Halle, als mich eine kleine Person ansprach. Es war der Jedi Ritter Talan - er sagt, dass er mir nur die Grundzüge der Macht lehren kann, dann würde ich einen geeigneten Jedi Meister bekommen. Ich duellierte mich hart mit den anderen Jünglingen in der Arena auf Nar Shaddaa - oft wurde ich besiegt, allerdings lernte ich immer schneller meine Macht zu kontrollieren. So gelang mir öfters der Sieg gegen die anderen und meine Machteinsätze wurden stärker. Aber auch der Kampf mit dem Laserschwert wurde mit gelehrt, sodass ich in alle Disziplinen den Jedi geschult wurde. Nach dem ersten Jahr meiner Aubsildung sprach mich Talan eines NAchmittags an: "Era, ich werde eine Reise in eine ferne Galaxie antreten - wir werden uns wohl nicht mehr sehen. Dein neue Meister wird Liggio sein, ein starker heller Jedi, der sowohl im Machteinsatz als auch im Laserschwert-Kampf einer der besten seiner Art ist. Zusätzlich bitte ich dich, dich bei meinen Freunden von TIME zu melden, einer kleinen Gruppe edler Jedi, die immer zusammenhalten. Leb wohl!" Traurig und gleichzeitig mit neuem Tatendrang versetzt suchte ich das Haus auf, indem die Mitglieder von TIME lebten. Ich klopfte an. Eine schlanke weibliche Jedi machte mir auf. Sie stellte sich als Losodan vor und bat mich herrein. Die Eingangshalle war groß und dunkel. Losodan fragte mich, was ich bei TIME möchte und ich antwortete, dass ich mich der Gruppe anschließen wolle. Sie nickte und fürhte mich zu einer Tür, die sich aufschlug. In dem stand nur ein Schreibtisch. Hinter diesem saß eine andere große und hübsche Jedi. Ich stellte mich als Era, den Wookiee, vor und erfuhr, dass mir Jolinar, die Gründerin und Führerin von TIME, gegenüberstand.

Ich fühlte mich sofort wohl und sprach das Anliegen für meinen Besuch aus. Sie sagte, dass sie mich aufnehmen wird, allerdings nur zur Probe. Überglücklich dankte ich ihr und ich freute mich schon auf die ganze Gruppe. Zu dieser Zeit gehörte neben Jolinar und Losodan, auch Liggio, Kilta, Josy, Kacha, Kronos, Rodeo, Nimbrod und noch andere an. Alle waren sie hervorragende Jedi-Ritter. Mein neuer Meister Liggio kümmerte sich bestens um mich und machte aus mir einen guten Jedi, der sogar die Prüfung zum Jedi-Ritter bestand. Nur in TIME gab es Stress - manche haben die Gruppe verlassen, andere ziehen sich immer mehr zurück. Schließlich spaltete sich die Gruppe. Nach langem hin und her gründete der harte Kern eine neue Gruppe.

Da die Ansichten des Jedi-Kodex nicht den unseren Entsprachen wurden wir zusätzlich noch aus dem Jedi Orden verbannt. Als Graue Jedi ziehen wir jetzt durch die Galaxis und machen unser eigenes Ding. Und bald wird auch meine Chance kommen, mich endlich für meine Eltern zu rächen!


Kapitel 3.1: Era wird Meister

"Die Zeit war sehr schön...", dachte sich Meister Era, als er sich an seine vergangenen Tage als Padawan erinnerte. Liggio war ein guter Meister gewesen, doch der Punkt kam, wo auch er ihm nichts mehr beibringen konnte. Nun schlenderte Era also allein durch die Ebenen und Gassen von Nar Shaddaa, immer auf der Suche nach bekannten Gesichtern. Im Vorbeigehen grüßte er einen alten Bekannten aus seiner Allianz, die sich immer um das Gleichgewicht gekümmert hatte und sich aus den korrupten Machenschaften der anderen Allianzen von Nar Shaddaa erfolgreich rausgehalten hatte. Er widmete sich weiter seinen Gedanken. Dachte über seine jetzige Position und seine Pflichten nach.

"Allein rumzulaufen habe ich jedenfalls satt.", sagte er sich. Entweder ich suche mir einen Lehrling oder stelle mich selber noch einmal unter die Fittiche eines guten Meisters, der mich in mir noch unbekannten Macht-Techniken unterrichten kann. Vielleicht werde ich mich auch selber den hellen Mächten widmen, wo ich die dunklen doch so gut behersche...

Era dachte bei sich, dass er unbedingt was essen müsse und gesellte sich zu mehreren Bewohnern Nar Shaddaas in eine Cantina. Hie und da fing er einige Wortfetzen auf, allerdings entflammte nichts seine Sinne und er schlürfte an seinem Wein. Vielleicht sollte ich auf mich aufmerksam machen - es werden bestimmt noch freie Meister gesucht...allerdings werde ich nur diese aufnehmen, die es auch verdient haben. Mit dem Gedanken und seiner ungebrochenen Geduld wird er warten bis sich jemand meldet, wenn dies nicht der Fall ist, ist es wohl so vorgesehen...


Kapitel 3.2: Era sucht einen Schüler

Es war ein schöner, sonniger Morgen, als der dunkle, alte Meister Era begann sich anzuziehen. Heute entschied er sich für seine braune Diplomatenrobe - auch wenn er heute keine diplomatischen Handlungen ausführen musste, so schien ihm doch, dass die Robe für sein Anliegen durchaus geeignet sei. Heute führte ihn sein Weg nicht, wie sonst jeden Tag, in den Tempel seiner Allianz, nein, denn heute suchte er nach etwas, was er dort, und auch im Tempel der Jedi bzw. der Sith, nicht fände. Heute führte ihn sein Weg an den Ort, wo er sich schon viele Male, schweißgebadet und von Angesicht zu Angesicht oder in einer Gruppe, duelliert hatte. Doch in den letzten Jahren, fand er immer seltener zu diesem Platz. Er war körperlich nicht mehr in der Verfassung, sich jeden Tag in aufs Neue zu behaupten, weshalb er auch begonnen hatte, seine Sinne und sein Empfinden für die Macht zu schärfen. Dennoch begann er, richtung Arena aufzubrechen, um dort nach Ihnen zu suchen. Vernünftige, körperlich Gesunde und Wissbegierige zu finden, sei immer schwieriger geworden, hatte er von anderen Meistern gehört. Doch Era wollte heute sein Glück versuchen. Er verbrachte den ganzen Tag in der Arena, um sich die Neulinge anzuschauen und ihr Potenzial zu erfassen. Er war auf der Suche nach einem neuen Lehrling, einem Padawan, denn sein Jetziger wird ihn bald verlassen müssen und seine eigenen Wege gehen. Er wollte seine Wahl nicht zu eifrig tätigen und kam mehrere Tage lang in die Arena. Zusätzlich hinterließ er an einer Säule der imposanten Arena ein Blatt Papier, auf dem er ebenfalls seine Anforderungen notierte, damit jeder die Chance bekäme sich bei ihm zu melden. Era machte sich wieder auf den Heimweg, vorbei an alten Gebäuden des Schmugglermondes Nar Shaddaa. Wie oft ist er diesen Weg schon gegangen...

Als er schließlich in seinem Apartment im Stockwerk 7 angekommen ist, gönnte er sich ein wenig Ruhe ehe er seine Lieblingscantina aufsuchen und sich einen Energietrunk genehmigen würde. Dies ist auch der einzige Ort, neben der Arena, wo man sich den Small-Talk und Klatsch von ganz Nar Shaddaa anhören konnte. Era hörte gerne zu, sammelte Informationen. Dies brachte ihm Vorteile, denn er wusste mehr, als es ihm anzusehen war. Und vielleicht erführe er dort auch etwas über Neulinge, die eine hohe Machtsensitivität besaßen. Es konnte jedenfalls nicht schaden unter Leute zu kommen und seien es nur einfache Arbeiter, die ihren Feierabendwein tranken. Era war Gesellschaft durchaus willkommen...und wer weiß, was der Abend noch mit sich bringt!


Kapitel 4: Gegenwart

Era bevorzugte die ruhige Lebensweise eines grauen Meisters, der sich den dunklen Künsten versprochen hatte. Er schenkte seinen Machtübungen viel Zeit um sie stetig zu perfektionieren. Seine Macht-Griffe konnten großen Schaden bei feindlichen Jedi oder Sith verursachen und Objekte quasi erdrücken. Darauf war er besonders stolz. Dank der Macht, die ihn durchströmte und mit ihm in Symbiose lebte, konnte er sich einen Namen machen und mehr erreichen, als es als einfacher Wookiee möglich gewesen wäre. Allerdings wollte Era nicht weiter durch die Galaxie streifen, sondern sich erneut einer Gruppe eifriger Jedi oder Sith anschließen. Wenn er sich seine letzten Allianzen in Gedanken anschaute, so überfielen ihn viele alte und schöne Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit. Dennoch trieb es ihn immer weiter, so als habe er nie seinen richtigen Ort gefunden. Bis zu dem Zeitpunkt als er vor den Toren der Asgard Honor Guard stand. Er kannte ihre Geschichte, ihr Schicksal. Und er wollte sich ihnen anschließen, denn ihm war es, als würde er hier seine Heimat finden. Außerdem brauchte Era starke Kämpfer und Kämpferinnen. Denn in ihm lodert immer noch Hass. Der Hass vergangener Tage. Viele Jahre sind seit dem Angriff auf Kashyyyk vergangen, doch noch immer flackerten die Bilder vom Leid seines Volkes vor seinem Auge auf. Noch immer konnte er die Schreie der Wookiees hören, die in brennenden Bäumen saßen oder von Blasterschüssen getroffen wurden. Er roch immer noch die vom Rauch erfüllte Luft, die den ganzen Planeten umgab, als das Imperium begann, Kashyyyk einzunehmen und zu versklaven. "Es war wie eingebrannt", dachte er sich, "wie ein Brandmal, eine Berufung für mich, mein Volk und meine Familie zu rächen."

Vielleicht widmete er sich deshalb den dunklen Künsten, vielleicht hatte ihn der Zorn und der Hass dazu gebracht. Eins war jedoch sicher, es war seine eigene Entscheidung, und keiner hatte ihn zu dunklen Seite verleitet. Warum auch, sie gab ihm Kraft, Stärke und Macht, mehr als er sich je erhofft hatte.

Era hielt nicht viel von den Sith, wo der Meister vom Schüler meist umgebracht wurde, weil die Gier nach mehr Macht ihn dazu brachte. Die Regel der Zwei war nur eine Behinderung und verhinderte eine Erstarkung der Sith-Kultur. Und die Jedi sah er als lächerliche Ritter an, die versuchten, Frieden in eine Galaxie zu bringen, in der die unterschiedlichsten Rassen lebten. Meist kämpferische Arten, nur auf Expansion gesinnt. Das war schier unmöglich. Er verstand nicht wie man das Glück, machsensitiv zu sein, so vergeuden konnte...

Erasignatur.jpg
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