Inzuael
Aus Jediwiki
Inhaltsverzeichnis |
Charakterbeschreibung
|
|
Meister:
Padawan-Schüler: Ausgebildete Padawane:
Nicht abgeschlossene Ausbildung:
|
Mächte: |
Verlernte Mächte: |
Gegenstände
Charaktergeschichte
Prolog
"Wie ihr euch sicherlich denken könnt zählt Geduld nicht gerade zu den Stärken eines Sith..." - Inzuael zu Lord Siriac
Ihre Wurzel hat sie in Worlport, auf Ord Mantell, zu finden im Mittleren Rand. Nach dem Tod ihrer Eltern, welche durch einen Savripangriff ums Leben kamen, wurde sie von ihrem Bruder Ian aufgezogen. Durch Glückspiel und kriminelle Aktivitäten wie Schmuggeln, Trickbetrügerei und Handel mit Killersticks könnten die beiden sich über Wasser halten. Sie war 16 Jahre alt als Ian, auf dem Jubelrad, wegen seiner hohen Spielschulden von Kopfgeldjägern das Leben genommen wurde. Zwei Jahre verstrichen bis sie als blinder Passagier nach Nar Shaddaa kam, mit dem Ziel in der Sith-Akademie zum Attentäter rekrutiert zu werden. Ihre Bemühungen machten sich bezahlt und man bildete sie aus. Während der Ausbildung erkannte man ihre empfänglich für die Macht, wegen des hohen Alters verschwendete man jedoch keine Gedanken an eine Ausbildung zum Sith-Krieger. Die Friedlichen Zeiten zwischen Jedi und Sith erforderten keine Krieger und selbst für die Attentäter gab’s nur wenig zu tun. Erzürnt darüber verließ sie die Akademie und tauchte in einer kleinen Allianz unter, welche unter dem Namen Element Sith bekannt war. Im Schutze dieser Gruppe fand sie schnell einen Sith Lord der bereit war ihre Ausbildung zu übernehmen. Sie musste ihrer Bewerbung zwar Nachdruck verleihen, sah dies jedoch mehr als ihre erste Prüfung die sie bestanden hatte. Die Freude darüber währte nur wenige Tage. Schnell hatte sie gemerkte das ihr Meister nicht der richtige für sie war. Er setzte sich nicht genug für sie ein um ihr einen schnellen Fortschritt zu gewährleisten. Enttäuscht und ohne sich zu verabschieden, ließ sie ihn hinter sich und wandte sich erneut der Suche nach einem Meister zu.
Kapitel 1: Pfad der Erleuchtung
Nach etlichen erfolglosen Versuchen einen mächtigen Sith Lord zu finden der sich ihrer annahm, verlor sie die Hoffnung. Alle Meister die ihrer Ansicht nach fähig waren, hatten bereits Schüler und die Wartelisten waren zu lang.Sie zweifelte stark an ihrem Vorhaben sich der dunklen Seite hinzugeben und war kurz davor sich wieder unter die Fracht eines Handelsschiffes zu schmuggeln um Nar Shaddaa zu verlassen. Sie zog sich in ihr Apartment zurück und versuchte erfolglos zu Meditieren um zur alten Kraft zurück zu finden. Die Vergangenheit zerfraß sie von innen. Erinnerungen an ihre Eltern, ihren Bruder und die Art wie sie ums Leben kamen konnte sie noch nicht verarbeiten. Sie war schon lange Geschickt darin sie zu verdrängen, tief in sich zu verbergen damit niemand ihre Schwäche erkennt. Zumindest glaubte sie das es Schwächen sind.
Sie beschloss sich in das rege Treiben von Nar Shaddaa´s Nachtleben zu stürzen, um ihre Gedanken von dem zu befreien was so sehr an ihr zerrte. Sie streifte durch die untersten Ebenen. Schritt für Schritt inmitten des Abschaums der Gesellschaft. Versunken in Gedanken fand sie sich vor einer Cantina wieder. Als sie die Tür aufstieß kamen ihr, dicke Luft gehüllt von Rauch und lauter Musik entgegen. Angekommen an der Theke orderte sie einen Drink nach dem anderen. Was um sie herum Geschah nahm sie schon lange nicht mehr wahr. Ihre Theorie so ihre Gedanken lähmen zu können ging nicht auf. Es kam alles wieder hoch wühlte sie erneut innerlich auf und wandelte sich in Angst versagt zu haben. Sie war Schwach und konnte das was ihr Lieb und Teuer war nicht beschützen. Ihre Angst wurde zu Wut, auf ihren Meister der nicht fähig war ihr den dunklen Pfad zu zeigen und ihr zu Stärke zu verhelfen. Erfüllt von Zorn ließ sie sich vom Hass ergreifen, der in ihr bebte. Mit jedem Atemzug fühlte sie sich stärker, Sie spürte die Macht im ganzen Körper, als sie sich von ihrem eigenen Elend nährte. Sie fing an alles und jeden in der Cantina zu spüren, nichts würde geschehen ohne dass sie es mitbekommt. Sie fühlte sich so frei wie noch nie, befreit von den Fesseln in die sie gelegt war.
Ihre Euphorie wurde gebremst, jemand beobachtete sie. Jemand der Aufmerksam auf das geworden war was dort an der Theke in er jungen Frau tobte. Er erhob sich von seinem Platz und ging auf sie zu. Sie konnte Spüren wie er sich von hinten nährte und wartete nur auf den richtigen Augenblick. Als er die Hand erhob um ihr auf die Schultern zu tippen, drehte sie sich um, packte diese und wollte den Unbekannten zur Rede stellen. Ein Ruck ging durch ihren Körper und die zuvor gespürte Macht war wie verflogen. Sie bekam stechende Schmerzen in der Stirn und schloss schmerzerfüllt die Augen. Worte griffen ein in ihren Geist:
"Friede ist eine Lüge. Es existiert nur Leidenschaft."
Sie versuchte sofort die Hand vom fremden Arm zulösen, konnte die Verbindung die sich aufgebaut hatte jedoch nicht trennen. Panik machte sich in ihr breit und die nächsten Worte strömten durch ihren Verstand:
"Durch Leidenschaft erlange ich Stärke. Durch Stärke erlange ich Macht."
Die Worte erklangen ihr nur allzu logisch, nachdem was sie gerade erlebt hatte. Sie gab sich hin und lies die Worte ihren Geist verdunkeln:
"Durch Macht erlange ich den Sieg. Durch den Sieg zerbersten meine Ketten."
Sie öffnete ihre Augen als der Schmerz sich allmählich zurückzog. Sie konnte ihre Hand wieder vom Arm des Mannes lösen und vollendete was man ihr zu verstehen gab mit den Worten:
"Die Macht wird mich Befreien." - "So steht es geschrieben im Kodex der Sith.Lass dies dein Leitsatz sein und du wirst zu unendlicher Macht finden",antwortete er mit einem zufriedenen Gesichtausdruck. Er bezahlte die Rechnung für ihren Exzess und führte sie nach draußen.
"Ich möchte euch meinem alten Freund Ronbakka vorstellen" - "Wer sagt das ich interesse habe ihn kennenzulernen?",unterbach sie ihn und stellte fest das da wohl der Restalkohol aus ihr sprach.Ihr Gegenüber holte kurz Luft und sprach weiter:
"Ich kann die Macht in dir spüren.Eine Presänz die ich noch nie gespürt habe.Deine Talente sind ungeschliffen und du brauchst jemanden der dir dabei hilft weitere in dir zu endecken und die vorhandenen weiterzuentwickeln.Sei keine Narrin,gestehe dir ein was offensichtlich ist.",Inzuael nickte beschämt und lies ihn fort fahren:
"Ich bin zu beschäftigt um deine Ausbildung in die Hand zunehmen.Ronbbaka steht in meiner Schuld,schwörst du ihm die Treue wird er sich um deine restliche Aubildung kümmern."
Kapitel 2: Haarige Angelegenheit
Ihr war klar dass er Recht hatte, sie musste ihm folgen wenn sie ihre Ausbildung beenden will. Was danach passiert ist unwichtig ob sie ihm Treue hält oder ihn hintergeht wie einst schon Siriac, spielt keine Rolle. Unter der Führung von Ronbbaka würde sie in kürze selbst zu einer Meisterin der Dunklen Künste werden, was anderes war im Moment nicht von Bedeutung.
"Ich werde euch folgen, führt mich zu Ronbbaka damit ich ihm meine Treue schwören kann." - "Folge mir zu meinem Gleiter,ich bringe dich zu ihm.", sagte er und verschwand eilig in einer Gasse einige Meter neben der Cantina. Sie versuchte mitzuhalten und lief schneller. Angekommen an der Ecke schoss der Gleiter schon Rückwärts aus der Gasse und verfehlte Inzuael nur knapp. Sie sprang in sein Gefährt und lehnte sich zurück.
"Wie war nochmal ihr Name?", fragte sie ihn. "Mein Name spielt keine Rolle, sobald wir angekommen sind werden sich unsere Wege wieder trennen. Es warten noch andere Aufgaben auf mich.", antwortete er und beschleunigte das Gefährt.
"Dann erzählt mir was über diesen Ronbbaka, der Name ist mir irgendwie geläufig." - "Er ist oft in der Arena anzutreffen", erwiderte er. Sie erinnerte sich wieder wo sie den Namen schon mal gelesen hatte.
Er war ihr des Öfteren In den Kampfaufstellungen aufgefallen, hatte den Wookie bisher aber nur einmal gesehen. Zumindest wusste sie nun schon mal was auf sie wartet, ein zotteliges Monster von dem sie keinen Laut verstehen würde. Sie war völlig in Gedanken versunken wie sie sich mit diesem riesigen Bettvorleger verständigen soll, als es sie nach links warf. Der Fremde bog scharf rechts ab und kam, wenige Meter später, abrupt zum Stillstand. Sie befanden vor einem im Zentrum gelegenen Apartmentkomplex und Inzuael fragte sich allen Ernstes ob der Fremde ihr weißmachen will dass sie Ronbbaka hier finden wird.
"Endstation, sucht das Apartment mit der ID5501 in diesem Gebäude. Sag zu ihm das sein alter Freund dich zu ihm schickt.", Inzuael nickte und stieg aus dem Gleiter. "Tut dies jedoch bevor er euch an die Kehle gehen kann.", fügte er mit spöttischen Lächeln hinzu. Er setzte zurück, drehte den Flitzer und verschwand in der Richtung aus der sie gekommen waren.
Sie warf einen Blick auf den kalt wirkenden Komplex und machte sich auf den weg sein Apartment zu finden. Die Gänge waren lang und erstreckten sich über die gesamte Länge des Gebäudes. Die Aufzüge waren defekt und während sie sich die Treppen nach oben kämpfte bot sich ihr die Gelegenheit noch einmal über ihre Bekanntschaft von eben nachzudenken. Wer war dieser Mann? War er wirklich ein alter Freund des Wookies oder wollte er sie nur in einen Hinterhalt locken. Zu viele Fragen um den Fremden kreisten in ihren Kopf und sie konzentrierte sich wieder auf das wesentliche. Sie merkte wie nah sie schon der richtigen ID gekommen war, nach dem nächsten Treppenaufgang dürfte es nicht mehr weit sein. Sie wunderte sich das sie während des Aufenthalt im Gebäude keinen einzigen Hinweis auf Bewohner finden konnte. Hier herrschten nur Stille und Kälte.
Sie passierte die letzten Stufen zur nächsten Etage und bewegte sich vorsichtig den Gang entlang. Hier war etwas, das konnte sie spüren jedoch nicht einordnen um was es sich handelt. Sie lief bis zu der Tür welche diese Wärme ausstrahlte die sie, mit jedem Schritt, immer mehr in ihren Bann zog. Sie berührte die verschlossene Tür und spürte dass sich Leben hinter ihr verbarg. Eine Art von Leben dem sie noch nicht begegnet war. Sie hielt einen Moment inne bevor sie an die Tür klopfte. Die idyllische Ruhe riss ab als ein wildes Brüllen am Treppenaufgang ihre Aufmerksamkeit erweckte. Etwas kam aus dem Schatten auf sie losgestürmt, das funkeln einer Vibroklinge veranlasste sie ihren Knuckler zu ziehen und in eine defensive Haltung zu wechseln. Es war Ronbbaka der sich mit erhobener Doppelklinge auf sie warf um zu einem senkrechten Schlag auszuholen. Im letzten Moment konnte sie mit ihrer Einhänderklinge, den Schlag der den sicheren Tod bedeutet hätte, abwehren. Er traf sie dennoch so schwer dass sie ihr Gleichgewicht verlor und hart zu Boden ging. Die Finger umklammerten nun nicht mehr den Griff ihres Knucklers und der Wookie holte mit einem drohenden Grunzen zu einem erneuten, letzten Schlag aus.
Kapitel 3: Dem Tod von der Schippe
Die Klinge raste auf sie herab. Die Angst war ihr deutlich ins Gesicht geschrieben und es würde der letzte Ausdruck in ihrem Gesicht sein. Der Fremde hatte sie gewarnt, dennoch ließ sie sich ablenken und konnte die lauernde Gefahr nicht wahrnehmen. Ihre Augen schlossen sich aus Reflex kurz bevor die Vibro drohte in ihren Kopf einzuschlagen. Man sagt immer das eigene Leben würde einem am inneren Auge vorbeiziehen bevor es ans Sterben ginge. Bei Inzuael war es nicht so. Der Schrei des Wookies verstummte und es herrschte von einer Sekunde auf die andere himmlische Ruhe. Es wehte eine warme Brise, welche in ihrem Ohr säuselte. Sie öffnete misstrauisch ihre Augen um zu sehen wo die Klinge blieb, die sich eigentlich schon durch ihr Haupt hätte schneiden müssen. Grelles Licht blendete sie und es brauchte eine Weile bis sich ihre Augen an das helle Sonnenlichtlicht gewohnt hatten. Sie lag nicht mehr im düsteren Flur unter Messers Schneide sondern im Dreck des Umlands von Worlport. Sie kannte diese Gegend nicht, man hatte ihr verboten auch nur einen Schritt aus der Stadt zu setzen. Das sei zu gefährlich für ein kleines Mädchen, hatte ihre Mutter stets gewarnt. Nachdem sie aufgestanden war sah sie sich um. Die Stadt war nur noch schemenhaft am Horizont zuerkennen. Die aufsteigende Hitze machte es unmöglich klare Konturen zu erkennen. Sie drehte sich, um den Rest der Umgebung zu erfassen. Unmittelbar vor ihr waren Spuren im staubigen Sand. Wahrscheinlich von Menschen oder etwas ähnlichen. Dieser Pfad führte sie über die steinigen Steppen des Ödlands bis hinauf zu einer Gebirgskette. Die Spuren wurden immer weiter unkenntlich gemacht von aufgewirbelten Sand, der sich auch schon in ihren Stiefeln befand. Sie hielt kurz an um sie von dem Ballast zu befreien, kam aber erst gar nicht dazu.
Zwei Gestalten vielen in ihr Sichtfeld. Sie waren zu Fuß und bewegten sich den Hang hinunter. Es sah so aus als würden die beiden etwas zu suchen. Inzuael nahm die Verfolgung auf und eilte bergab. Es waren eindeutig Menschen, ein Mann und eine Frau. Das Paar suchte den Boden, eines ausgetrockneten Flussbettes, penibel ab und fing an bestimmten Stellen an zu Graben. Erinnerungen an ihre Kindheit kamen zum Vorschein. Nahrungsmittel waren ein Ware die Ord Mantell durch Import, von anderen Planeten bezog. Dieser Planet brachte nicht viel her und arme Familien, wie die von Inzuael waren gezwungen sich der wenigen Bodenfrüchte zu bedienen die sie finden konnten. Inzuael erinnerte sich weiter, wie ihre Mutter ihr von Gewächsen berichtet die in der Nähe von Flüssen wuchsen. Selbst wenn das Wasser wich, waren die Gewächse im Stande weiter zu existieren. Ihre Wurzeln reichten weit ins Erdreich und nährten sich vom Grundwasser, was tief verborgen lag. Das was vom Gewächs aus dem Boden ragte, wirkte leblos, längst ausgetrocknet und alles andere als essbar. Wenn man sich jedoch in tiefer Schichten grub, konnte man die Wurzeln freilegen und abernten. Richtig verarbeitet und mit dem was man sich in der Stadt ergaunern konnte, kam man einigermaßen über die Runden. Nun verstand sie auch was die beiden da trieben und hegte die Absicht die beiden bei ihrer Suche nicht zu stören. Sie war schon im Begriff sich auf den Weg zurück zu machen, als sie eine vertraute Stimme war nahm:
"Noch ein kleines Stück tiefer Reko, dann kann ich sie herausziehen."
Inzuael war erschrocken und erleichtert zugleich als sie die Stimme ihrer Mutter, den Namen ihres Vaters sagen hörte. Sie rannte auf sie zu und versuchte auf sich aufmerksam zu machen. Die beiden waren immer noch vertieft in dem Vorhaben eine Wurzel freizulegen als der Boden von leichten Erschütterungen, zu zittern begann. Es füllte sich an wie Schritte, weite schritte eines großen Lebewesens. Sie hielt umgehend und wendete sich dem Hang zu von dem sie eben hinab gerannt kam. Ihr dämmerte was sich gleich oberhalb des Hügels zeigen würde. Sie wandte sich wieder ihren Eltern zu und versuchte sie lautstark zu warnen. Ihre Warnrufe waren vergebens, sie konnten ihre Tochter nicht wahrnehmen. Die beiden waren zu weit in unbekannte Regionen vorgedrungen. Sie bemerkten nicht dass sie sich mitten im Territorium einer Sippe von Savrip bewegten. Der Hunger hatte sie so weit getrieben das sie leichtsinnig wurden. Ihre Gedanken kreisten nur noch um die Wurzel und um ihre Kinder, die auf die Rückkehr der Eltern warteten. Inzuael stoppte erneut und beschloss diese Viecher mit ihrem Vibroknuckler bekannt zu machen. Vier von denen erschienen auf dem Hang und es sah so als ob sie sich beraten wie sie vorgehen sollten. Zwei zogen sich zurück, einer verblieb auf dem Hang und der übrige setzte sich großen Schrittes in Bewegung. Inzuael tat es ihm gleich und stürmte ihm entgegen. Kurz vor ihm sprang sie ab, holte mit der Klinge in ihrer rechten weitaus um dem Savrip die Kehle zu durchtrennen. Sie traf auf keinen Wiederstand und landete nach kurzem Flug hart auf dem Gestein. Ihre Blicke richteten sich sofort auf das Ungetüm, welches soeben durch sie hindurch gerannt war. Reko bemerkte ihn als erster, jedoch viel zu spät um der Pranke auszuweichen die nach seinem Kopf griff. "Jade, lauf!", waren die letzten Worte die seine Lippen verliesen. Der Savrip festigte seinen Griff und Reko´s panischen Laute verstummten, als die langen Krallen sich hinter seine Ohren bohrten. Halb im Erdloch versunken, schreckte sie auf. Über ihr stand der Savrip und hielt Reko mit erhobenen Arm in die Luft.Sie war geschockt vom anblick dessen,das sie sich nicht rühren konnte. Auch sie packte er am Kopf und hob sie hoch. Mit ausgestreckten Armen hielt er nun beide über sich und zerschmetterte in einer ruckartigen Bewegung die beiden Schädel aneinander.
Ein mit Leid erfüllter Schrei, erklang im Gang und im selben Moment ging eine Impuls von Inzuael aus. Die Druckwelle schleudert Ronbbaka gegen die Apartmenttür und lies ihn Bewusstlos davor nieder. Für einen kurzen Moment verdrängte der Impuls den Sauerstoff im Gang, bis er sich wider Gleichmäßig verteilte. Inzuael stockte der Atem. Sie richtete sich auf und taumelte orientierungslos umher. Die Wand hinter hier gab hier Halt und sie begriff allmählich das es nicht der Realität entsprach was sie gerade durchleben musste. Nun bemerkte sie den weggetretenen Wookie am Boden, sie nahm sich ihren Knuckler und wollte schnellst möglich verschwinden. Sie behielt den Wookie im Auge als sie zu der Treppe eilte, wo der Fremde alles heimlich mit angesehen hatte.
Protokolldroide P-3PO
"Hallo Meister, mein Name ist P-3P0, Roboter-Mensch-Kontakter. Ich wurde von meinem Besitzer als Dolmetscher beauftragt. Ohne mich aufdrängen zu wollen werde ich euch helfen, die Sprache des Wookies zu verstehen. Bevor es losgeht hier noch eine Nachricht meines Besitzers.", der Droide übereicht dir eine Holodisk.
Du nimmst sie entgegen und aktivierst diese. Ein Hologram von Inzuael erscheint und erläutert weiter Einzelheiten: "Per Rechtsklick auf das Bild des Droiden klicken und die Seite in einem neuen Tab öffnen. Kopiere den Shyriiwook´chen Satz in das untere Textfeld. Mit einem Klick auf "Detranslate" wird die Übersetzung im oberen angezeigt.", die Nachricht brach abrupt ab und das Hologram verschwand.
"Danke Meister", sagte P-3PO als er die Disk mit der Nachricht wieder entgegen nahm und dann weiter sprach: "Nun will ich euch nicht weiter davon abhalten anzufangen. Ich und mein Besitzer wünschen viel Vergnügen beim nächsten Kapitel."
Kapitel 4: Der Schwur
Sie registrierte Ronbbaka´s Atem und wandte sich ab von seinem Anblick. Sie stieß gegen den Fremden der sich aufstellte um ihr den Weg zu versperren. "Ich habe gespürt das ihr in Gefahr seid und kam zurück um schlimmeres zu verhindern. Ich hatte hier einen anderen Anblick erwartet.", sprach der Fremde als er seinen bewusstlosen Freund am Boden betrachtete.
"Ich weiß nicht was passiert ist, er hatte mich am Boden...als sich das Blatt plötzlich gewendet hat.", sie senkte ihren Blick nachdenklich zum Boden. Sie ging alles noch mal durch was sie gesehen hatte. Ihre Wut auf die Bestie musste etwas in ihr ausgelöst haben, etwas zerstörerisches. Sie wollte ihre Gefühle weiter erforschen um die genaue Quelle dieser Macht auszumachen.
"Wir müssen Ronbbaka helfen. Nimm du seine Beine!" ordnete er an und riss sie so aus ihren Gedanken. Er übernahm die Arme und öffnete die Tür, anscheinend nur durch seine Anwesenheit. Sie war noch nicht ganz bei der Sache, führte aber die Befehle aus die man ihr erteilte. Sie Schleiften den Wookie in seine Räumlichkeiten. Inzuael war sofort abgelenkt als sie das Apartment betrat. Ein solcher Anblick war ihr gänzlich Unbekannt. Die hohe Luftfeuchtigkeit in den Raumen führte bei beiden zu Schweißausbrüchen, als sie sich mit dem Wookie durch das Dickicht seines Schlafzimmers kämpften. Sie hievten ihn auf seine Hängematte und verschnauften kurz. Inzuael ließ sich in den Schneidersitz fallen und betrachte die Gewächse die sich wie hölzerne Fangarme überall im Apartment ausgebreitet haben. Blühende Farben und betörender Geruch erfüllten den Raum mit einer warmen, gemütlichen Atmosphäre. Inzuael fand zu ihrer Konzentration zurück und spürte wieder das Leben, welches sie schon vor wenigen Minuten wahrgenommen hatte, als sie noch vor verschlossener Tür stand. Es ging vom Apartment selbst aus oder aber von dem was es befallen hat. Ihr Blick verriet dem Fremden das sie mit alldem nichts anfangen konnte und setzte sich zu ihr: "Du hast so etwas noch nicht gesehen, stimmt’s? Das sind Pflanzen, Ronbbaka hat sie hier her schaffen lassen um wenigstens einen Hauch von Heimat empfinden zu können."
"Ich weiß was Pflanzen sind, ich habe nur noch nie welche gesehen die so voller Leben stecken...aber fahren sie ruhig fort." Der Fremde nickte und erklärte weiter: "Das hier zum Beispiel sind Rilllrrnnn. Klingt komisch ist aber so, Wookies dient sie als Nahrung." Inzuael deutet auf einen Strauch der, in der Ecke neben der Hängematte, in einen Topf gebetet war: "Was hat es damit auf sich?"
"Das hier? Das sind Wasakabeeren, dienen ebenfalls als Nahrung. Mal kosten?", er pflückte eine und reichte sie ihr. Sie war neugierig aber dennoch irgendwie misstrauisch. Sie nahm die Frucht und roch an ihr. Es war kein Geruch festzustellen also steckte sie die Beere in den Mund und begann vorsichtig zu kauen.
"Die sind ja köstlich!" Stellte sie fest und spuckte den Kern auf den Boden, bevor sie das Fruchtfleisch genüsslich hinterschluckte. "In der Tat." antwortete er und pflückte ein weitere und hielt sie demonstrativ vor sich.
"So verlockend sie auch schmecken mögen, iss nicht zu viele davon. Bei Menschen verursachen sie schlimmen Durchfall.", fügte er hinzu bevor er sie sich lässig in den Mund warf.
Inzuael lachte und gönnte sich ihre zweite Wasaka: "Keine Sorge, ich will dem Wookie ja nicht die Haare vom Kopf fressen." Der Fremde konnte sich ein leichte Schmunzeln nicht verkneifen: "Ach übrigens...", er brach den Satz ab und drehte sich um als Ronbbaka aus der Bewusstlosigkeit erwachte.
Er ließ sich, gegen jede Erwartung, ruhig in der Matte hängen, schaute den Fremden kurz an und grummelte etwas: "Oaraanrawarawh,rhahcao wahu warac??" - "Ok, dein Erinnerungsvermögen hast du also noch.", antwortet er dem Wookie.
Ronbbaka schloss ihn sofort in seine langen Arme und stieß Freudenlaute aus, welche sich in ernstere wandelten: "Oaraan,woc ahcao coo anrawhrrwo acworc!Ohrac aorcwoahrhcao wahu acahworc huwhwa...ohrac ahcao acahworc akraccahworcao?"
"Alles ist in Ordnung, dir gehts es gut. Du hattest eine kleine Auseinandersetzung, mit meiner neuen Bekanntschaft da drüben.", antwortet er und deutet auf Inzuael. Sie hockte immer noch im Schneidersitz und versuchte sich an einem Rilllrrnnnblatt, welches sie jedoch angewidert ausspuckte. Der Wookie lehnte sich hervor, da der Fremde ihm die Sicht versperrte.
Er brüllte aufgebracht: "Ohrac cooanan warac,ohrac scraoaacao cahwo acahworc!?" ,als er sich an die letzten Momente erinnert, in denen kurz davor war ihr die Schönheit aus dem Gesicht zuschlagen.
Der Fremde entgegnet sofort: "Beruhig dich Ron! Sie kam auf meine Anweisung hier her! Ich traf sie in einer billigen Cantina und bin aufmerksam geworden auf das, was du eben gerade am eigenen Leib erfahren hast."
Ronbbaka ließ sich mit einem trotzigem Grunzen zurück in die Hängematte fallen, verschränkte die Arme und sah aus seinem offenen Fenster:"Coaacwh huwhwa ohahwo orooscscwo ahoaac ufhu waworc woacrcwo??"
"Du, mein Freund, sollst sie ausbilden und vergiss dabei nicht das du mir noch was schuldig bist", antwortete er dem Wookie mit einem provokanten Lächeln im Gesicht. Er drehte den Kopf zu Inzuael und sagte: "Nun zurück zu dir...ich heiße Caladan."
Ronbbaka ließ seine Hände über dem Kopf zusammenfallen. Er dachte kurz nach und raunte mit leisen grummeln: "Ahoaac orrawhwh waahrc warac whahoaacao rarhrrcoaacanrarrwowh oaraan.ahoaac ohworcwawo woc aohuwh,rarhworc whhurc wawoahwhwoaoohahananwowh!"
"Ausgezeichnet, ich wusste ich kann auf dich zählen." ,meinte Caladan mit einem höchst zufriedenen Gesichtsausdruck.
Ronbbaka winkte mit einem Arm ab und brummte etwas, trotzig vor sich her: "Cakrahooorrwoan,ohrac rhanwoahrhao scahrc rawhwaworcwoc rhrcahrr."
Caladan schwieg. Er wusste das er eine Karte ausgespielt hatte mit der er nur gewinnen konnte. Ronbbaka klang ermüdet und dreht sich auf der Hängematte zur Wand hin: "Whhuwh anraccao scahoaac raananwoahwh,woc ahcao cakrawoao huwhwa scahrc rhrchuscscao waworc coaacrawowawoan.Scoorcrrwowh cwoacwowh ohahrc warawhwh ohwoahaoworc."
"Komm Inzuael, wir sollten gehen.", sie stand auf und folgte Caladan aus dem Apartment. "Den Treueschwur hab ich mir anders Vorgestellt Cal.", sagte sie auf dem nach unten.
Caladan lächelte und sprach mit spöttischer Stimme: "Es kommt eben immer alles anders als man plant.", er öffnete die große Doppeltür und ging die Treppen hinab. Angekommen beim Speeder blieb er stehen und richtete seinen Blick auf Inzuael, die nachdenklich wirkend auf der Treppe stand.
"Soll ich dich noch nach Hause fahren?", fragte er als er einstieg und warf ihr einen forschenden Blick zu.
"Nein, nicht nötig. Ich werde zu Fuß gehen und noch ein wenig über das Nachdenken was heute passiert ist.", sie senkte ihren Blick, lies die letzten Stufen hinter sich und machte sich auf dem Heimweg.
"Gut, wir sehen uns bei Zeiten...", er startete seinen Gleiter und düste davon.
Vorerst keine Aktualisierung, mir gefällt das bisher geschriebene nicht mehr.Eine Neuauflage ist geplant!